Trainingsumfrage im HPV: Vereine setzen auf Engagement – jetzt folgt der nächste Schritt

42 Vereine haben sich an unserer Umfrage zum Trainingsbetrieb der Vereine im Hessischen Pétanque Verband beteiligt. Dafür bedanken wir uns herzlich! Die hohe Beteiligung liefert eine aussagekräftige Grundlage, um den Trainingsbetrieb der Vereine gemeinsam mit zusätzlichen zentralen Maßnahmen weiterzuentwickeln. Die  Ergebnisse der Umfrage stehen als PDF zum Download bereit.

Erste Erkenntnisse

Die Ergebnisse zeigen ein insgesamt positives Bild

Download Abfrage zum Training der Vereine

83 % der teilnehmenden Vereine bieten bereits einen regelmäßigen Trainingsbetrieb an.

  • Das Training wird überwiegend von engagierten Vereinsmitgliedern organisiert und durchgeführt. Lizenzierte Trainerinnen und Trainer sind dagegen deutlich seltener im Einsatz.
  • Die Trainings richten sich nicht nur an Lizenzspielerinnen und -spieler, sondern vielfach auch an Anfängerinnen und Anfänger sowie SpielerInnen ohne Lizenz.
  • Die meisten Vereine trainieren ein- bis zweimal pro Woche.
  • Inhaltlich stehen vor allem Legen, Schießen, Taktik und freies Spiel im Mittelpunkt. Strukturierte Trainingsformen mit Ateliers werden bislang vergleichsweise selten genutzt.
  • Besonders erfreulich ist das große Interesse an Weiterbildungsangeboten. Fast die Hälfte der Vereine wünscht sich ein niedrigschwelliges „Train the Trainer“-Angebot, während weitere Vereine Interesse an einer Übungsleiter-C-Ausbildung signalisiert haben.

Wie geht es weiter?

Die Umfrage ist bewusst nur der erste Schritt.

Bereits in der kommenden Woche wird das Präsidium ein Konzept als Diskussionspapier veröffentlichen. Darin werden die Ergebnisse eingeordnet und erste Ideen vorgestellt, wie der Trainingsbetrieb im Verband gemeinsam weiterentwickelt werden kann. Dabei geht es ausdrücklich nicht um fertige Lösungen, sondern um eine Grundlage für den Austausch mit den Vereinen.

Ebenfalls in der nächsten Woche werden wir einen Vorschlag für ein erstes Treffen aller Trainingsbegeisterten im HPV veröffentlichen. Eingeladen sind alle, die sich bereits heute im Training engagieren oder künftig aktiv mitwirken möchten – unabhängig davon, ob sie eine Trainerlizenz besitzen oder nicht.

Unser Ziel ist es, ein Netzwerk aufzubauen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie wir den Trainingsbetrieb in Hessen langfristig stärken können.

Motto: Eine breite Basis macht uns besser in der Spitze

Wir freuen uns auf den weiteren Dialog mit den Vereinen und bedanken uns nochmals herzlich für die engagierte Teilnahme an der Umfrage.

Gemeinsam mehr Menschen für Pétanque begeistern – Kooperationen mit den Volkshochschulen starten

Liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,

der Hessische Pétanque-Verband geht gemeinsam mit dem Hessischen Volkshochschulverband einen neuen Weg, um noch mehr Menschen für unseren Sport zu begeistern (Es ist uns bekannt, dass einzelne Vereine bereits mit den regionalen Volkshochschulen zusammenarbeiten).

Gemeinsam haben wir ein Empfehlungsschreiben an alle hessischen Volkshochschulen und an unsere Mitgliedsvereine versendet. Ziel ist es, regionale Kooperationen zwischen Volkshochschulen und Pétanque-Vereinen aufzubauen und damit neue Zugänge zu unserem Sport zu schaffen.

thumbnail of Gemeinsames Anschreiben VHS-Hessen und HPV final

Warum gerade die Volkshochschulen?

Volkshochschulen erreichen Menschen aller Altersgruppen, die sich weiterbilden, neue Freizeitangebote kennenlernen oder etwas für ihre Gesundheit tun möchten. Genau hier bietet Pétanque hervorragende Möglichkeiten:

  • Bewegung an der frischen Luft
  • Gemeinschaft und Begegnung
  • generationenübergreifendes Miteinander
  • niedrigschwelliger Einstieg ohne sportliche Vorkenntnisse
  • Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe

Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann ein VHS-Kurs der erste Schritt in einen unserer Vereine sein.

Musterkonzept für einen Einführungskurs

Damit interessierte Vereine nicht bei null beginnen müssen, hat der HPV ein praxisorientiertes Musterkonzept für einen vierteiligen Einführungskurs entwickelt. Dieses kann als Grundlage für Gespräche mit der örtlichen Volkshochschule dienen und selbstverständlich an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Das Konzept enthält unter anderem:

  • einen kompletten Kursaufbau über vier Termine,
  • Inhalte zu Regeln, Technik und Fair Play,
  • praktische Übungsformen und Ateliers,
  • Hinweise zur Organisation,
  • Vorschläge zur Teilnehmerzahl (Vergütung durch die Volkshochschulen wird individuell vor Ort besprochen).

Zusätzlich stehen beim HPV Schulungsunterlagen für die Kursdurchführung zur Verfügung.

thumbnail of Muster-Konzept VHS-Boule-Einführungskurs

Jetzt den Kontakt suchen

Ich möchte alle hessischen Vereine ermutigen, aktiv auf ihre örtliche Volkshochschule zuzugehen. Viele Volkshochschulen sind ständig auf der Suche nach attraktiven Angeboten in den Bereichen Gesellschaft, Gesundheit und Freizeit. Pétanque erfüllt diese Anforderungen in besonderer Weise.

Jede neu entstehende Kooperation bietet die Chance,

  • neue Menschen für unseren Sport zu gewinnen,
  • das Vereinsleben zu stärken,
  • den Bekanntheitsgrad unseres Sports zu erhöhen und
  • langfristig neue Mitglieder zu gewinnen.

Unterstützung durch den HPV

Der Hessische Pétanque-Verband begleitet interessierte Vereine gerne bei der Planung und Umsetzung entsprechender Kurse. Das gemeinsame Empfehlungsschreiben mit dem Hessischen Volkshochschulverband, das Musterkonzept sowie ergänzende Schulungsunterlagen stehen hierfür zur Verfügung.

Bei Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit können sich die Vereine jederzeit an mich wenden.

Peter Pollack
Vizepräsident Inneres
Hessischer Pétanque-Verband e.V.

Gemeinsam können wir unseren Sport noch stärker in die Mitte der Gesellschaft bringen.

Infoveranstaltung der Sportjugend Hessen: Thema Schule & Ganztag

Gude Ihr Macher in den hessischen Boulevereinen und -abteilungen!

Die Sportjugend Hessen veranstaltet am 18.03.2026 von 19:00 – 21:00 Uhr ein Online-Meeting u. a. mit dem Thema „Schule und Ganztag“. 

Unsere Boule-Vereine sind immer auf der Suche nach Boule-Nachwuchs – zumindest sollten sie es sein. Ohne Kenntnis des Inhalts des Programms wird es im Meeting bestimmt die ein oder andere Anregung geben, einen solchen Schritt als Bouleverein gemeinsam mit der Schule vor Ort in Angriff zu nehmen.

Im Ganztag stecken viele Chancen für die Nachwuchsarbeit in unserem Sport, wo sonst lassen sich Zielpersonen im jungen Alter so geballt auf einem Fleck finden. Im Grunde müssen wir nur zuschnappen und die notwendige Zeit aufbringen. Natürlich ist das kein Selbstläufer und es bedarf der ein oder anderen Mühe – aber es ist für jeden Bouleverein eine große Chance, im Bereich der Jugendnachwuchsarbeit aktiv zu werden und so im besten Falle den eigenen Verein nachhaltig zu erhalten.

Holt Euch also am 18.03.2026 den ein oder anderen Impuls und vielleicht startet bei Euch im Ort nach den Sommerferien (oder früher oder später) auch eine Schul-Boule-AG (wie sie aktuell auch schon von zwei unserer Betreuer erfolgreich durchgeführt wird).

Das Online-Meeting ist kostenfrei, um direkte Anmeldung bei der Sportjugend Hessen wird bis 11.03.2026 mittels dem auf dem nachfolgenden Flyer angegebenen QR-Codes gebeten. 

Vielleicht sieht man sich am 18.03.2026 auf dem Bildschirm.

Das vollständige Infoschreiben findet Ihr nachfolgend.

Viele boulistische Grüße

Boni
(HPV-Vizepräsident Jugend)

Liebe Jugendvertretungen in den Fachverbänden,

wir laden Euch hiermit herzlich zu unserem neuen Format des „Get togethers der Jugendvertretungen“ ein. Ihr hattet Euch auf dem letzten Treffen unter anderem das Thema Schule und Ganztag gewünscht, das wir nun als inhaltlichen Schwerpunkt unseres alternativen Austauschtreffens speziell für Euch Fachverbandsjugenden haben.

Wir freuen uns darauf am Mittwoch, 18.03.2026 von 18:00-21:00 Uhr mit Euch in den Austausch zu kommen, dabei bekommen wir auch inhaltliche Unterstützung aus dem Fachreferat.

Hier soll ein umfassender Einblick in verschiedene Bereiche erfolgen, wie beispielsweise:

  • Gelingens-Kriterien für erfolgreiche Sportangebote im Ganztag
  • Schulrechtliche Fragen und organisatorische Rahmenbedingungen für die Arbeit im Ganztag
  • Unterstützungsmöglichkeiten der Verbände für Vereine in der Gestaltung neuer Angebote 

Im Flyer im Anhang findet Ihr auch noch die weiteren Themenschwerpunkte aus der Sportjugend Hessen, die wir an diesem Abend mit Euch bearbeiten wollen, mit ausreichend Zeit und gezielt auf Eure speziellen Bedürfnisse vorbereitet. Ihr könnt den Flyer gerne an interessierte Personen aus Euren Teams weiterleiten. Solltet Ihr weitere Wünsche haben kommt sehr gerne auf uns zu.

Bitte meldet Euch bis zum 11.03.2026 über den QR-Code im Flyer an und erleichtert uns so die Planung des „Get Together der Jugendvertretungen“. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung werden Euch nach erfolgter Anmeldung zugeschickt.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!   

Freundliche Grüße 

Euer Vorstand der Sportjugend und Euer JEK-Team

Luna Langkamm

Referat Junges Engagement und Kindeswohl im Sport | Fortbildungsteam

Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V.
Otto-Fleck-Schneise 4 | 60528 Frankfurt
Tel.: 0 69 67 89 6908
LLangkamm@sportjugend-hessen.de
www.sportjugend-hessen.de