Andreas Dosch: Der alte Zweite ist der neue Erste …
… und umgekehrt:
Andreas Dosch hat am vergangenen Sonntag (29.03.) in Dreieichenhain bei trockenem, aber auch dem Turniernamen Coupe d’hiver entsprechend kalten Temperaturen den Schlusspunkt bei seinem 3:1 Sieg gegen den Titelverteidiger Pascal Sittmann aus Frankfurt gelegt.
Andreas, der in dieser Saison für die Disbu Rüsselsheim an den Start geht, musste in seinem Halbfinale gegen den Neu-Frankfurter Marcus Faltermann im „Best of Five“-Modus über die volle Distanz gehen und gewann am Ende das spannende Duell mit 3:2. Sein Finalgegner Pascal hatte gegen den für Wiesbaden spielenden Ben Weiland dagegen etwas leichters Spiel und gewann am Ende mit einem ungefährdenden 3:0.
Herzlichen Glückwunsch an den neuen „Wintermeister“ Andreas Dosch, der sich in dem 3 1/2-monatigem Turnierformat nach zwei Gruppenphasen und den anschließenden Achtel- und Viertelfinal-KO-Runden erfolgreich durchgesetzt hat. Neben einem Preisgeld, 12 Ranglistenpunkten und dem neuen (von unserem HPV-Haus- und Hof-Pokallieferanten Michael Krämer) gestifteten Wanderpokal, darf sich Andreas auch über seinen persönlichen Startplatz bei der 1:1-DM in Beelen (NRW) freuen. Auch der Zweite Pascal und die beiden Dritten Ben und Marcus haben sich (etwas kleinere) Umschläge und 10 bzw. 8 Ranglistenpunkte erspielt – auch Euch Herzlichen Glückwunsch!
Ein herzliches Dankeschön geht noch raus an den Schiedrichter Andreas Bayer, den TSV Dreieichenhain für die Ausrichtung und die gute Verpflegung , an die Jugendliga überregional für die Abstellung der beiden Bahnen und an die Zuschauer, die vor Ort waren. Besonderen Dank auch an den Stifter unseres neuen Wanderpokals, Michael Krämer von der Fa. Quality Mind GmbH aus Dreieich.
Im Rückblick gibt es vom seit Dezember laufenden Wettbewerb (fast) nur positives zu berichten, fast alle Partieen wurden mit Fairness und Respekt ausgetragen, neue Plätze wurden erkundet und Spieler*innen lernten sich kennen, die sich beispielsweise in der Liga spielerisch nie umd nimmer über den Weg laufen würden. Aber natürlich gab es auch Spielende, die nicht so gut miteinander klarkamen, aber diese blieben erfreulicherweise in der absoluten Minderheit. Alle Ergebnisse wurden zeitnah und zu fast 95% in der richtigen Reihenfolge (lt. Spielplan) gemeldet und ich bin immer wieder überrascht, welche technischen Möglichkeiten es gibt, diese Ergebnisse in Bilder, Dateien oder sonstiges zu verwandeln. Schade sind weiterhin die Ausstiege, die in diesem Jahr aber (im Gegensatz zum letzten Jahr) durchweg nachvollziehbar waren – hierzu bedarf es evtl. einer Modifizierung des Regelwerks, vor allem wenn es in den Übergangsphasen oder den KO-Runden ist.
Mit der Teilnehme zahlreicher hessischer Top-Spieler stellt der Wintercup Coupe d’hiver mittlerweile aber auch einen sehr hohen sportlichen Wert dar, bei dem aber auch immer wieder Aussenseiter ihre Chance nutzen und in die KO-Runde einziehen. Zudem bietet der Wintercup bei relativ freier Zeiteinteilung die Möglichkeit, Pétanque im Wettkampfmodus auch in der weitgehend turnierfreien Zeit auszuüben.
Bis zum Nikolaustag könnt ihr Euch schon mal überlegen, ob ihr bei der Coupe d’hiver Neuauflage 2026/2027 wieder oder vielleicht auch erstmals mitmacht. Es war und wäre mir eine Freude …
Verbunden mit den besten Wünschen für die bevorstehende Liga- und Turniersaison folgen noch ein paar Impressionen von freundschaftlich geprägten Winter-Partien.
Boni
(HPV-Vizepräsident Jugend)











