Hessenkader 2009 LänderpokalAm Freitag Mittag starten die Spieler des Hessenkaders in einem gemeinsamen Bus mit den netten Pfälzern zum diesjährigen Länderpokal. Die Stimmung war super und hatte ein bisschen Klassenfahrtcharakter. Man wohnte dann schließlich auch in einer gemütlichen Jugendherberge .

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04.03.2009: Bericht Länderpokal

Bereits Freitag Abend wurde noch um 20.00 die Halle aufgesucht und die Spieler machten sich mit dem Boden vertraut. Beton, aufgeschüttet mit 40 T Kies. Schnell wurde klar, das Spiel entscheiden hier die Tireure. Es wurde eine ganz neue taktische Variante herausgearbeitet. 1. Kugel seitlich oder hinter die Sau, dann den Gegner schießen, was die Kugeln hergeben, 70% der Treffer blieben liegen und wandelten sich zum Punkt. Wer hier nicht gleich die erste gelegte gegnerische Kugel schoss, hatte die Aufnahme in den meisten Fällen bereits verloren. Somit war auch klar, dass die Teams entsprechend aufgestellt wurden.

Hessens erste Gegner kamen aus  NRW. Während das Jugendteam offensiv und  mutig in die Runde zog und schnell die Oberhand hatte und schließlich 13:7 gewinnt, endete die Begegnung für die Espoirs chancenlos mit einem 0:13. Auch die Damen waren noch nicht wirklich angekommen und verloren nach einer anfänglichen Führung 4:13.  Senioren I gewinnt deutlich mit einem 13:6. Das Zünglein an der Waage gegen NRW, Senioren II, startete schwierig. Nach der 2. Aufnahme lagen die Jungs bereits 0:6 hinten. Dann, wie ausgewechselt, erspielten sie sich Punkt für Punkt und führten schließlich 11:10. Dann folgte eine Aufnahme, wie man sie keinem wünscht. Hessen legte, NRW schoss, dies wiederholte sich fünf weitere Male. Keine Kugel wird verlegt, jedoch auch kein Loch geschossen. Somit lagen am Ende 6 Kugeln von NRW um die Sau und Hessen verliert 11:13 (gefühlte 16).

BaWü heißt der nächste Gegner und hier hagelte es Fannys. Hessens Jugend ergab sich nach wenigen Aufnahmen in ein  0:13 und auch die Espoirs mussten ohne Punkt vom Feld ziehen. Umgekehrt lief es bei den Senioren II. Sie spielten sicher auf und verteilten im Gegenzug ein 13:0 an Ihre Gegner. Bei den Damen wurde es ein richtiges Spiel, wechselweise konnten ein, auch mal zwei Punkte erspielt werden. Schließlich gewannen Hessens Mädels 13:11. Gesamtwertung somit 2:3

Blut geleckt bei der verteilten Fanny schlugen die Senioren II auch gegen Bayern wieder zu. Kurzer Prozess und das Spiel endete erneut 13:0. Die Jugend verlor nach großem Vorsprung von 8:1 doch noch zu 10. Die Espoirs starteten in neuer Formation, leider reichte es trotz aller Bemühungen nur zu einem 6:13. Senioren I gewannen ihr Spiel zu 10  und die Damen mussten es klar machen. Sie haben hart gekämpft und die mitfiebernden Hessen, die sich am Rande versammelten, litten sichtlich. 13:10 endete die Partie und Hessen gewinnt 3:2 in der Gesamtwertung.

Der letzte Gegner am Samstag hieß Niedersachsen. Ergebnis 2:3 und somit nur ein Tagessieg für Hessen. Dennoch hatten alle viel Spaß am Spiel und gut gelaunt endete der Abend in einem gemütlichen Lokal bei rustikalem Abendessen.

Für Sonntag hieß die Parole drei Siege für Hessen. Es galt Thüringen, Nord und Rheinland Pfalz zu schlagen.

Wie ausgetauscht waren unsere Espoirs. Geradezu unheimlich verteilten sie an Thüringen ein 13:0. Auch alle anderen Teams gewannen deutlich. Die Fannyverteiler  -Senioren II- ließen einen Gegenpunkt zu und gewannen somit 13:1. Insgesamt ging diese Begegnung 5:0 an Hessen. Auch Nord fand vor Hessens Augen keine Gnade, ein klares 5:0. Auch hier verteilten  die Espoirs wieder eine Fanny. Das Spiel der Junioren kostete die Zuschauer in dieser Begegnung die meisten Nerven. 5:8 lagen sie hinten, dann der Spielertausch. Der Leger Christopher Trumpp macht Platz für Florian Panitz. Nun besteht das Team aus drei Tireuren und die drei Kids  schlagen zurück.  Sie gewinnen 13:12.

Rheinland Pfalz soll es nun zum Ende sein. Ein deutliches 4:1 für Hessen und auch hier schlugen die Senioren II noch einmal zu und gewannen 13:0. Der vierte Platz für Hessen in der Gesamtwertung war für alle ein Ergebnis, mit dem man zufrieden sein konnte. Sonntag Abend um 22.15 h waren wieder alle in Langen angekommen und konnten auf ein zwar anstrengendes, jedoch tolles Wochenende zurückschauen.